Warnstreik 1. Februar 2017

Kundgebungsort Dortmund

Auch in der zweiten Verhandlungsrunde ist es leider nicht zu einem Ergebnis gekommen und deshalb sind die tarifbeschäftigten Mitglieder der GEW aufgerufen morgen in einen ganztägigen Warnstreik zu treten. Aufgerufen zu dem ganztägigen Warnstreik sind die tarifbeschäftigten Mitglieder der GEW im Geltungsbereich des TV-L.
Warnstreik 1. Februar 2017

Foto: pixabay

Dortmunder Streiktreffpunkt:

Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstr. 50-58, 44122 Dortmund

  •    08.30 Uhr Streikfrühstück, eintragen in die Streiklisten, Informationen, Aktionen
  •    10.15 Uhr Aufstellung zur Demo
  •    10.30 Uhr Abmarsch des Demozuges durch die Dortmunder Innenstadt
  •    ca.12.00 Uhr Abschlusskundgebung 

Ablaufplan Warnstreik

Volles Haus und Pasch 6

Um 8.30 standen der Kaffee und die Brötchen bereit. Das Streiklokal war eröffnet und sie kamen. Schnell füllte es sich, bis zum Beginn der Demonstation hatten sich 400 Kolleg*innen im Dietrich-Keuning-Haus in der Dortmunder Nordstadt zusammengefunden. Martin Roth begrüßte für den AK Tarifpolitik der Dortmunder GEW die Streikenden. Mit Video und Fotos wurde ein vorangegangene Streikaktionen erinnert. Schnell wurde es aber aktuell. Der ver.di-Geschäftsführer Michael Bürger berichtete über die Aktivitäten vor Ort. Sebastian Krebs, stellv. Landesvorsitzender der GEW NRW, berichtet über die unnachgiebige Haltung der Arbeitgeber.
Dann ging es mit einem eindruckvollen Demonstartionszug durch die Dortmunder Innenstadt. Vorne sorgte die Trommelgruppe für Stimmung. Die großen Luftballons und Würfel mit unseren Kernforderungen Pasch 6 = 6% und Stufe 6 waren der Blickfang im Demonstrationszug.
Auf der abschließenden Kundgebung unterstrich Stefan Marx für den DGB, dass wir nicht alleine kämpfen, und berichte über die Aktionen des DGB "Die Rente muss reichen". Der stellv. Landesvorsitzende der GEW Sebastian Krebs machte deutlich, dass die Beschäftigten in Schulen und Hochschulen für ihre Arbeitsleistung auch ein gerechten Lohn bekommen müssen.
Die Kundgebung endete mit dem Versprechen, dass wir uns alle in einer Woche wiedersehen und alle versuchen weitere Kolleg*innen mitzubringen.

Volker Maibaum

Warnstreik am 1. Februar 2017