Beamtenbesoldung: Einigung bei Verhandlungen

Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

DGB, DBB und die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes haben sich mit der Landesregierung auf eine vollinhaltliche Übertragung des Tarifergebnisses auf die LandesbeamtInnen geeinigt. In Kauf nehmen mussten die Gewerkschaften allerdings eine zeitliche Verschiebung der Besoldungsanpassung. Die GEW ist mit dem Abschluss der Verhandlungen zufrieden.
Beamtenbesoldung: Einigung bei Verhandlungen

Foto: BraunS/istock.de

Die GEW NRW ist mit dem Besoldungskompromiss zufrieden: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wir haben wichtige Kernforderungen durchsetzen können und eine Spaltung verhindert. Alle Beamtengruppen und die Versorgungsempfänger profitieren gleichermaßen vom Abschluss. Die zeitliche Verschiebung der 1:1 Übertragung ließ sich vor dem Hintergrund der aktuellen Rechtsprechung  nicht verhindern“, erklärte GEW-Landesvorsitzende Dorothea Schäfer unmittelbar nach dem gefundenen Konsens.

Die nach mehrstündigem Verhandlungsmarathon erzielte Einigung sieht vor:

  • Die Besoldungsanhebung um 2,1 Prozent erfolgt statt zum 1. März 2015 zum 1. Juni 2015.
  • Der nächste Anhebungsschritt um 2,3 Prozent, mindestens aber um 75 EURO, erfolgt in 2016.
  • In einem dritten Schritt wurde für das Wahljahr 2017 vereinbart, das noch zu verhandelnde Tarifergebnis 1:1 zu übernehmen, allerdings mit einer dreimonatigen Verschiebung.