Mehr als 10.000 Tarifbeschäftigte beim Streik

Warnstreik am 26.02.2019

Viele Dortmunder tarifbeschäftigte Lehrkräfte beteiligten sich an an dem Warnstreik in Düsseldorf. Insgesamt waren über 10.000 Tarifbeschäftigte dem Streikaufruf der DGB-Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes, GEW, ver.di und GdP, sowie des dbb zu einem landesweitenWarnstreik in der Landeshauptstadt Düsseldorf, gefolgt.

Zur Auftaktkundgebung von ver.di, GEW und GdP versammelten sich zahlreiche Streikende, unter ihnen tarifbeschäftigte Lehrkräfte, Sozialpädagog*innen und Erzieher*innen im Landesdienst sowie Beschäftigte der Universitäten und Hochschulen des Landes, und zogen anschließend mit Fahnen und Transparenten  zur abschließenden Hauptkundgebung vor dem Landtag mit ver.di-Bundesvorsitzenden Frank Bsirske und Ulrich Silberbach, dbb Bundesvorsitzender.

Mit der hohen Beteiligung am heutigen Warnstreik und der eindrucksvollen Kundgebung sieht die GEW NRW die öffentlichen Arbeitgeber jetzt unter Druck, am 28. Februar 2019 in Potsdam zum Start der dritten Verhandlungsrunde ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.

Forderungspaket der Gewerkschaften: Sechs Prozent, mindestens 200,- Euro

Dorothea Schäfer fasste die Kernforderungen der GEW folgendermaßen zusammen:

  • sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens 200,- Euro    
  • verbesserte Eingruppierung der angestellten Lehrkräfte
  • Verbesserungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst der Länder
  • Einführung einer sogenannten Paralleltabelle für tarifbeschäftigte Lehrkräfte
  • Eindämmung des Befristungsunwesens, insbesondere in der Wissenschaft

Die Gewerkschaften fordern außerdem die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Verhandlungsergebnisses auf die Beamt*innen.